DAS EINEWELT-ZUKUNFTSFORUM

Es geht nicht nur um Deutschland, es geht um die Welt. Es geht beispielsweise darum, dass wir in Sachen Klimaschutz oder im Umgang mit Ressourcen aufhören müssen, in staatlichen Grenzen zu denken.  

Es ist unsere Verantwortung
Den Klimawandel bekämpfen, ein Leben in Würde führen und verantwortungsvoll wirtschaften – das sind nur drei Forderungen der Zukunftscharta, die Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller auf dem EINEWELT-Zukunftsforum der Bundeskanzlerin übergeben hat. Die Charta wurde im Dialog mit Bürgern, Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen, Kirchen und Wissenschaft ein halbes Jahr lang erarbeitet. Sie soll dazu beitragen, 2015 neue Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu formulieren. „Es gibt keine zweite, dritte und vierte Welt, sondern nur eine“, sagte Müller am Montag. „Die Herausforderungen sind global und es müssen auch unsere Antworten darauf sein.“ Ein Beispiel: Wenn ein Kleidungsstück nur einen Euro mehr kosten würde, könnte eine Näherin aus Bangladesh ihre Familie ernähren und ihren Kindern eine Schulbildung ermöglichen.

Weiterdenken
Dass Nachhaltigkeit bei jedem Einzelnen beginnt, zeigten vor Ort rund 100 Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland. Sie präsentieren unterschiedliche Ansätze, wie sich die großen Herausforderungen der Gesellschaft lösen lassen. Themen waren die klassische Entwicklungshilfe, verantwortungsvoller Konsum und Wissensvermittlung zum Thema Nachhaltigkeit. Wie dies am besten gelingt, zeigte die Veranstaltung selbst: weg vom Vortrag hin zum Erleben war das Motto. In Diskussionsrunden stellten sich Politiker offen den Fragen des Publikums. Es gab viele interaktive Angebote wie etwa ein Planspiel zur Überfischung oder eine Simulation, wie man sich als Mensch mit Behinderung fühlt.

Generationswechsel
Auf dem Zukunftsforum diskutierten auch viele junge Menschen. Kein Wunder: Wenn eine Generation bereits global denkt, dann sind es die heutigen Jugendlichen. Sie ist es gewohnt, durch neue Medien in Sekundenschnelle große Entfernungen zu überbrücken. Wie ihre Vorgänger-Generation stellt sie häufiger die Sinnfrage. Aus der Generation „Y“ wird die Generation „Change“ – der Wandel kann kommen.

 

 

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